

Dr Zoggeli mol Offroad unterwägs
Organisatoren: Patrice und Marco
Teilnehmer: Marco, Andi, Sascha, Neidi, Patrice, Attila,Eloy und Martin
Abgemeldet: Ramon und unser Rookie David (zu kurzfristig)
Disclaimer
Dem Zeitgeist zufolge ein Disclaimer als Absicherung Alle in diesem Text erscheinenden Artikel, Pronomen, Adverbialen und sonstigen Wortarten sind absolut GenderNeutral und ohne sexistischen, kulturaneignenden oder diskriminierenden Hintergedanken geschrieben worden.
Bei der Verwendung einer maskulinen Formulierung meint der Schreiber auch die weibliche Form oder die Form, in welcher sich der geneigte Leser selbst sieht. Bei der Herstellung dieses Berichts sind keine Lebewesen zu Schaden gekommen und die Pandemie-Regeln wurden zu jeder Zeit strikte eingehalten.
Ausserdem ist dieser Reisebericht frei erfunden und jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen und real existierenden Orten ist rein zufällig
Prolog
Es gibt Ausflüge, die man minutiös plant – und dann gibt es jene, die genau deshalb unvergesslich werden, weil sie von Anfang der Improvisation eine Chance geben. Unseres gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie. Was als simple Reise begann, entwickelte sich rasch zu einem Abenteuer voller zoggeli-typisch Mischung aus Improvisation, Humor und Zusammenhalt. Niemand wusste so recht, wohin der Weg führen würde, doch genau das machte den Reiz aus: Vertrauen in die Organisatoren, Neugier auf das Unbekannte und die leiseAhnung, dass diese Geschichte später mehr als einmal erzählt werden würde. Mit dieser Einstellung – und ohne funktionierende Walkie-Talkies – nahm das Abenteuer seinen Lauf.
Tag 1 – Donnerstag, 04. September 2025
Wie es sich für uns Zoggelischletzer gehört, begann unser Ausflug am Bahnhof SBB beim Cafe Spetacollo.
Natürlich kam die Hälfte zu spät.... Aber nach und nach trudelten schlussendlich alle ein und wir machten uns überraschenderweise auf den Weg zu den Autos. Wohin es eigentlich gehen sollte, wusste - ausser den beiden Organisatoren - niemand so genau. Das machte die Sache umso spannender für den Rest der Gruppe.
Träffpunggt Kafi Spettacolo am Bahnhof SBB
Als wir losfuhren, versuchten die Co-Piloten der Chauffeure über Walkie-Talkies mit Verschlüsselungs-Standard des Militärs (natürlich von Patrice organisiert) zu kommunizieren. Leider war die Verschlüsselung derart gut, dass keine Kommunikation stattfinden konnte…… oder hatte da jemand vergessen dies Geräte vorher zu laden und zu testen? So blieb uns nichts anderes übrig, als doch auf die Handys zurückzugreifen.
Die Fahrt im Konvoi verlief bis zum Pitstop an einer Raststätte ereignislos, was ein Teil der mitfahrenden Zoggelis mit einem Nickerchen überbrückten.
Nach einer kleinen Stärkung ging die Fahrt weiter und wir stellten fest, dass die beiden Navigationssysteme der Fahrzeuge verschiedene Ansichten der schnellsten Route zu unserem Ziel hatten. Mittels Standortfreigabe auf dem Mobile hatten Attila und Eloy einigermassen die Kontrolle, sodass beide Autos doch dieselbe Richtung fuhren und über Österreich schließlich alle in der Gemeinde Altusried in Deutschland ankamen.
Unser Ziel: eine Quad-Tour über das Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden Württemberg mit Übernachtung irgendwo unterwegs. Jeder bekam ein Quad, bis auf zwei, die sich eines teilen mussten, da jemand (Eloy) seinen Führerschein noch nicht gemacht hatte.
Daraufhin musste jeder sein nötigstes Gepäck verstauen und hoffen, dass man nichts vergessen hatte. Das restliche Gepäck blieb im Auto zurück.
Unser Tourguide Helmut, von Helles Quad gab uns eine kurze Einführung über das Fahren mit dem Quad und wie man sich ein den Kurven bewegen soll. Es folgte ein kurzer KurvenFahrtest für alle Fahrer und schon konnte es losgehen.
Helmut führte uns sicher, aber eher gemütlich und mehrheitlich über Straßen und teilweise auch mal Schotterwege. Wir legten zwischendurch immer mal wieder eine kleine Pause ein und genossen die wunderschöne Landschaft. Der Blick wanderte des Öfteren gen Himmel da sich laut Wetterbericht eine grössere Regenfront im Anmarsch befinden solle. Nach rund vier Stunden Fahrt erreichten wir unsere Unterkunft: eine hübsche Berghütte, bewacht von den beiden Hunden Kayla und Lena.
Zum Abendessen gab’s einen reichhaltigen «Heuwagen» voller gegrillter Leckereien und einer ordentlichen Portion Pommes. Während des Abendessens holte uns die Regenfront ein und es war wirklich nicht wenig, was da vom Himmel fiel. Ein Enzian-Shot zur Verdauung durfte später natürlich auch nicht fehlen. Danach wurden die Zimmer bezogen und alle fielen müde, aber zufrieden ins Bett.
Tag 2 – Freitag, 05. September 2025
Am nächsten Morgen hatten einige Mühe aus dem Bett zu kommen, während andere schon früh vom Kaffee in die Stube gelockt wurden. Nach einem leckeren Frühstück ging es dann erneut auf die Quads. Es hatte die ganze Nacht durchgeregnet und schien, so als würde der nächste herannahende Sturm auf uns warten.
Fast alle Zoggelis zogen den Regenschutz an, welcher zum Glück auf der Packliste der Organisatoren gestanden hatte.
Bald schüttete es wieder aus Eimern, die Hände wurden eiskalt und bei einigen (je nach Quad) wurden die Schuhe und Beine so richtig mit Wasser und Schlamm «gepflastert». An einer plötzlich (wirklich plötzlich???) blinkenden Bahnschranke wurde sogar ein spektakulärer Salto mit anschließender Rolle vorgeführt (zum Glück ohne Verletzte!).
Ein Boxenstopp gab es dann an einer Tanke, wo sich jeder mit einer warmen Plörre wieder etwas aufwärmen konnte. Das Bremsen war bei diesen Bedingungen nicht jedermanns Stärke, aber alle kamen heil, doch in Schlamm getränkt aus dem Gewitter wieder heraus.
Zum Abschluss der Tour gab’s noch eine kleine Drift-Runde. Allerdings war unser Guide davon eher weniger begeistert als wir. Wieder am Ausgangspunkt angekommen, stiegen wir mit frischen und trockenen Kleidern in die Autos und machten uns auf den Weg nach Österreich.
Nach einer von einigen als «etwas zu gemütlich» empfundenen Fahrt und einem Zwischenstopp im «Goldenen M» kamen wir beim Amedia Hotel in Lustenau an. Der restliche Nachmittag verlief ruhig: Einige entspannten und andere gingen joggen. Später traf man sich im Restaurant Meindl, wo wir uns mit Wild, Schnitzel und feinen Desserts verwöhnen liessen. Die Enttäuschung war allerdings groß, als wir zurück im Hotel feststellen mussten, dass die Bar bereits geschlossen hatte. So blieb leider nur noch der Weg ins Bett.
Tag 3 – Samstag, 06. September 2025
Der nächste Morgen begann entspannt. Jeder kam nach und nach zum Frühstück und als alle gesättigt waren, stand unsere obligatorische Sujetsitzung an.
Über die Ergebnisse wird an dieser Stelle natürlich noch nichts verraten. Die seht ihr dann an der Vernissage oder den «drey scheenschste Dääg».
Am Nachmittag ging es dann zum letzten großen Programmpunkt: Paintball!
In insgesamt zehn Runden über drei Stunden kämpften wir uns, aufgeteilt in 2 Gruppen,
über das Spielfeld.
-> Zuerst drei Runden Deathmatch
(wer alle Gegner der anderen Gruppe trifft, gewinnt)
-> dann drei Runden Capture the Flag
(Flagge schnappen und ins eigene Lager bringen)
-> und nochmals drei Runden Deathmatch.
Am Ende stand es 5:4 für Team Blau (Marco, Pascal, Sascha und Patrice). Nur dank dem heroischen und unerschrockenen Einsatz von Sascha, die Flagge zu erobern. Zum Abschluss gab’s noch eine letzte, nicht zählende Runde und eine Magazin Entleerung, bei der ein armer Dummy sämtliche verbliebenen Farbkugeln abbekam.
Nach diesem intensiven Nachmittag waren alle fix und fertig. Im Hotel wurde gemütlich entspannt, bevor es zum Abendessen ins Restaurant Krönele ging. Auch hier wurden wir mit guten Gerichten verwöhnt und mit dem Dessert haben wir noch auf den Geburtstag von Patrice angestossen. Später zog es dann einige noch in eine Bar zum Darts-Spielen, bevor alle wieder glücklich und erschöpft ins Bett fielen.
Tag 4 – Sonntag, 07. September 2025
Am letzten Morgen wurde nicht mehr viel unternommen. Wir genossen ein letztes gemütliches Frühstück, etwas frische Luft und natürlich ein kühles Spezi. Dann hiess es Abschied nehmen.
Auf dem Heimweg legten wir noch einen Stopp in einem schönen Restaurant direkt am Bodensee ein. Dort wurden wir wieder in die Realität der Schweizer Preise zurückgeholt. Vermisst hatten wir diese nicht.
Kurz darauf ging’s endgültig nach Hause und schon am Nachmittag waren die Autos leer, doch die Köpfe voll mit Erinnerungen von diesem Ausflug.
Einen Dank an Marco und Patrice für die Organisation



























