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2012 - Tenero

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Glyggenausflug 2012
Organisation: Stefan und Roger
Mit dabei: Marco, Cello, Andi, Martin und die Organisatoren

Tag 1 / Donnerstag (23.08.)
Am Donnerstag, dem 23.08.2012, trafen wir uns um 18.00h.wie gewohnt im Café Frey (heisst jetzt neu Beschle) beim Bahnhof SBB. Nicht eingefunden hatten sich unsere Organisatoren, welche kurz darauf per SMS mitteilten, wo unser nächster Treffpunkt sei. Das viele Gepäck zusammengerafft (wir mussten ja auf alle Eventualitäten vorbereitet sein), machten wir uns mit den ÖV auf den Weg, um quer durch Basel zu reisen und zur Münster „Leu“ Fähre, unserem neuen Treffpunkt , zu gelangen.
Das wäre ja ok gewesen, gäbs da nicht die steile und lange Treppe, welche zur Anlegestelle führt. Eine zusätzliche Herausforderung war, dass Martin kein Gewicht heben durfte. Nach dem Einstieg ub die Fähre wurden wir vom „weiblichen“ Fährimaa informiert, dass wir es uns jetzt gemütlich machen könnten. Der Fährimaa überreichte uns eine Kühlbox.. Der Inhalt war eine Cüpli-Flasche (sind wir Frauen?). Beim nächsten Halt im Kleinbasel organisierte uns der Fährimaa schöne kühle Bierflaschen ? aaaahhhh, das tut gut. Nach gefühlten 10 Rheinüberquerungen (war witzig, da noch viele Rheinschwimmer uns zuwinkten, wohl neidisch auf unser Bier), nahmen uns Roger und Stefan auf der kleinbasler Seite in Empfang und wir durften endlich unser Gepäck verladen – aber wo?????

In ein Wohnmobil!!!

Waaaaas????????????
6 Männer in einer so kleinen Unterkunft……. und das 3 lange Nächte???
Jaja, meine lieben Damen, das geht problemlos, da Männer ja bekanntlich das Schnarchen nicht hören können oder wollen. OK – Marco haben wir vorsichtshalber in einer separaten Kammer einquartiert, man lernt ja bekanntlich.

Nun, als alle ihren Schlaf- und Sitzplatz gefunden hatten und sich die Sicherheitsansage der beiden Wohnmobilpiloten (Sicherheitsgurt, etc.) angehört hatten, fuhren wir Richtung Laufental los. Unser nächster Halt sollte schon unser erstes Nachtquartier werden. Im Herzen des Doubs-Tals (im Kanton Jura) befindet sich im Naturschutzgebiet der Campingplatz „Tariche“, welchen wir nach zügiger Fahrt erreichten und unsere „Zelte“ noch vor dem Eindunkeln aufschlagen konnten.
Infos zum Wetter: Uninteressant, da immer wieder Regen…Regen…Regen…..

So fiel auch das gemütliche Grillen ins Wasser und wir liessen uns im Restaurant verwöhnen. Nach Kaffee und ein paar Seitenwagen ging es zurück zum Camper und wir machten es uns für die Nacht gemütlich.



Tag 2 / Freitag (24.08.)

Am Morgen packten wir zusammen und fuhren in Richtung Berner Oberland. Beim Durchfahren von Interlaken kamen alte Geschichten von einem vergangenen Glyggenausflug (für Insider Hotel Bären) hervor und wir konnten uns über diese Episoden sehr amüsieren. Das erste Etappenziel waren schlussendlich die Trümmelbachfälle.

Mit seinen zehn Gletscher-Wasserfällen im Berginnern, welche von Eiger, Mönch und Jungfrau mit bis zu 20`000 Litern Wasser pro Sekunde gespiesen werden. Einzigartig in ganz Europ. Mit einem Tunnel-Lift gelangten wir nach oben und konnten von dort die Wasserfälle bestaunen.

Die gewaltigen Wassermassen waren sehr imposant und eindrücklich anzusehen. ist. Abgestiegen sind wir zu Fuss über mehrere stollenartige Gänge.

Nach diesem Erlebnis bedurfte es natürlich einer Pause, um auch den Rest des Tages zu planen. Unsere Guides hatten ja mehrere Pläne mustergültig vorbereitet, um uns zu gegebener Zeit zu informieren und so auch Mitspracherecht bei den nächsten Zielen zu lassen. Nach einigen Gedankengängen entschlossen wir uns, vor allem wegen dem Wetter, nicht die Jungfrau zu erklimmen, sondern über Umwege in Richtung Tessin zu reisen.
Auf gings den Sustenpass (2224 m. ü. M.) hoch und nach einer schnellen Fahrt hinunter, wurde ein Notstopp fällig…. Roger meinte, dass unser Camper brennt, aber schliesslich waren es nur die Bremsen, welche einfach durch die Talfahrt etwas überlastet waren. Tja, die nächste Bergetappe stand schon bald vor uns, da vor dem Nordportal des Gotthards ein grösserer Stau die Reise zu verzögern drohte. Kurzentschlossen wählten wir den Weg über den Gotthard (2'106 m ü. M.). Um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, sind wir im Tessin ohne Pause durchgefahren bis wir schliesslich auf dem Camping Tamaro in Tenero landeten. Den Stellplatz konnten wir uns auswählen und nachdem der Camper schön einparkiert war, merken wir, dass man vielleicht noch einkaufen sollte? Also alles zurück in Richtung Einkaufszentrum. Jetzt einmal los, 6 Männer beim Shopping! – sollte man filmen….

Wieder auf dem Zeltplatz angekommen, verabschiedeten sich Cello und Marco, um die Wassertemperatur des Sees zu testen und die beiden gingen eine Runde schwimmen. In weiser Voraussicht haben Roger und Stefan Blachen mitgenommen, die wir als Vorzelt montierten.

So konnten wir, trotz strömenden Regen, endlich unsere mitgebrachten „IKEA“-Grills aufstellen und so dem Wetter trotzen. Jetzt noch ein Bier! Nach dem Apéro wurde eingeheizt und Spareribs ohne Ende gegrillt.
Was das Wetter machte? Uninteressant, denn es regnete….. und regnete….. und regnete….. und regnete…….. Ich könnte dies noch lange schreiben.
Was zaubert einem trotz des Dauerregens ein Lächeln aufs Gesicht?
Folgendes Schauspiel: Innert kürzester Zeit war der Lago Maggiore so voll, dass wir Knöcheltief im Wasser standen.

Ein wirklich heftiges Gewitter zwang uns, bei unserem Camper zu bleiben und den Vorrat zu vernichten - immer ein Auge auf unser Vorzelt gerichtet.
Tag 3 / Samstag (25.08.)
Der nächste Morgen war Gott sei Dank trocken und der See hatte sich wieder zurückgezogen, so dass Cello und Marco sich ein Morgenschwimmen gönnen konnten. Danach war reichhaltiges Frühstück angesagt. Nach dem Teamwork beim Abwasch, wie schon am Abend davor, fuhren wir nach Locarno.
Und was bedeutet dies? Unsere tolle wetterbeständige Vorzelt-Installation mussten wieder abgebrochen werden!
In Locarno war Suchen angesagt….. Wer findet einen Parkplatz für einen Camper?
Da uns dies nicht gelungen ist, stellten wir den Camper einfach auf 2 Parkplätze. Hmmmhhhh war eine sehr schlechte Idee, wie wir später noch erfahren würden.

Nun ja, jetzt wussten wir dies ja noch nicht und es wurde durch das Städtchen flaniert. Auf der Piazza Grande konnte man an diesem Wochenende beim Rock'n'Road Harley-Treffen ein paar Motorräder bestaunen. Das heutige Ziel war aber zuerst eine Vogelshow in der FALCONERIA LOCARNO.

Die Show wurde sehr toll vorgetragen und auch das Publikum stand immer wieder im Mittelpunkt. Sie zogen jedenfalls einige Male wegen tieffliegender Flugobjekte die Köpfe ein.

Nach dieser grossartigen Show kehrten wir wieder zurück zum Harley-Treffen. Da gab es auch Livemusik und wir durften bei einem Bier die Musik geniessen und die Bikes bestaunen. Man musste sich teilweise schon fragen, ob die MFK im Tessin etwas kulanter ist als jene bei uns!

Und was kommt jetzt, wo es so gemütlich und Stefan nicht weg von der Bühne zu kriegen war? Wir mussten wieder aufbrechen, denn es war wieder Shopping angesagt, da der Kühlschrank ziemlich leer war und nach so einem anstrengenden Tag, der Magen bei einigen knurrte.

Und an diesem Punkt erfuhren wir, dass man einen Camper nicht auf zwei normalen Parkplätzen parkieren darf (wohl eher wegen der Überlänge, nicht der Breite wegen) und uns dies deshalb sehr teuer (160.- Busse) zu stehen kam!

Wieder auf dem Zeltplatz angekommen, wurde der Wiederaufbau unserer perfekten Vorzelt-Installation vollzogen.

Kurz darauf feuerte unser Grillmeister wieder die Schalen ein und der Tisch konnte gedeckt werden. Nach dem Essen duften wir den Abwasch machen, was bei dem aktuellen Wetter bedeutete, erneut durch den Regen zu waten.

Nach einigen Bierchen fingen trotz dem kühlen Wetter sehr heisse Gespräche (über einen nicht genannten Telecom Anbieter) an.
Die Diskussionen hätten wohl noch bis zum nächsten Morgen gedauert, doch die Temperaturen machten es zu ungemütlich. Noch emotional geladen, pokerten wir bei Wind und Regen noch eine Runde. Als nichts mehr ging und die Karten mehr auf dem Boden als auf dem Tisch waren, gaben wir schlussendlich auf und legten uns schlafen, sodass wir ausgeruht für den letzten Tag waren.
Tag 4 / Sonntag (26.08.)
Am Sonntagmorgen brachen wir nach einem reichhaltigen Frühstück unsere Zelte endgültig ab und fuhren nach Ascona, um endlich das Sujet für die Fasnacht 2013 zu besprechen / bestimmen. An der Promenade fanden wir einen langen Tisch, an dem die Ideen aus allen Munden heraussprudelte.

Nach einigen sehr umfangreichen Diskussionen hatten wir unser Ziel erreicht. Bravo - endlich wieder einmal speditiv…… war auch schon anders. Die sonntäglichen Sonnenstrahlen haben uns dann noch für dieses Wasserweekend entschädigt, aber vielleicht hat uns ja der Regen reingewaschen und uns mit Kreativität beschenkt.

Rückfahrt: Schnell erzählt…… Auf direktem Wege zurück zum Start.

Ein kleine Pause in der Mitte ….Resten essen…….

……..zu Hause gut und trocken angekommen.

Hier einmal wieder besten Dank an die diesjährigen Organisatoren Roger und Stefan für einen guten, gelungenen und erfolgreichen Glyggenausflug 2012!

Andi

 

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